Über Uns

BudenSpirit

Über Uns

Moin

Es ist schon ein paar Jahre her, seit ich mein Masterstudium hingeschmissen habe. Ohne Perspektiven. Aber aus dem Gefühl heraus, dass das, was ich mache, nicht mehr gut ist. Darf ich mich vorstellen? Ich bin Anneke, studierte Geowissenschaftlerin und heute glückliche Betreiberin und Community Managerin eines Coworking Spaces, der CoWorkBude14.

Ich bin einen Weg gegangen, der auf den ersten Blick erstmal ein bisschen verrückt erscheint. Aber ich habe viel gelernt, seit ich 2017 mit meiner Familie in der ausgeräumten Tischlerwerkstatt meines Vaters stand. Ich traute mich zu träumen und später, diese Träume zu Ideen und Visionen werden zu lassen. Dass dazu dann das harte Brot der alltäglichen Widerstände kam, dass nicht immer alles so geklappt hat, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt habe, hat am Ende nicht geschadet. Im Gegenteil. Ich finde, wir haben das mit der Transformation in die neue Zeit ganz gut hingekriegt: Aus dem alten Konzept des Zusammenarbeitens an der Werkbank ist ein Coworking Space für digitales Arbeiten geworden.

Ich bin wirklich froh, dass es immer wieder Menschen gibt, die mich in diesem Projekt unterstützen. Nur deswegen kann ich wirklich zuverlässig für meine CoWorker da sein und das Ganze hier so betreiben, dass es sich gut anfühlt.

Anneke Jansen sitzt am Empfangstresen

Triff das BudenTeam

Anneke Jansen

Anneke Jansen

Gründerin und Community Managerin

Ich bin diejenige, die Du hier in der Bude am häufigsten triffst. Du findest mich meistens am Empfang. Von dortaus organisiere ich den Laden hier und beantworte Dir alle Deine Fragen. Ob persönlich am Tresen, am Telefon oder digital.

Birte Jansen

Birte Jansen

FeelGoodManagerin

Ich habe in den Räumlichkeiten der Bude schon gearbeitet, als sie noch eine Tischlerei beherbergt haben. Damals habe ich meinen Mann unterstützt, heute unterstütze ich meine Tochter.

Camilo Minconi

Camilo Minconi

Pizzakönig

Ich bin gelernter Koch und Tischler. Das hat viele Vorteile. Ob das Catering beim Sommerfest oder mal eine schnelle Reparatur in der Bude … Anneke freut sich. Wir beide sind seit 2011 verheiratet und haben so nach und nach festgestellt, dass wir echt ein tolles Team sind.

Kirsten

Kirsten

Gute Fee am Empfang

Kirsten und ihr Hund Shira sind uns eine wunderbare Hilfe. Dankbar nehmen wir ihr Angebot an, uns Hilfestellung zu leisten bei allen Aufgaben, die morgens so anfallen.

„Mir ist es wichtig, Menschen einen wertschätzenden Raum zu bieten, in dem sie die Freiheit haben, ihren Ideen nachzugehen.“

Anneke Jansen

Wusstest Du schon…

Die BudenFamily

Unsere Community ist bunt gemischt. Menschen mit sehr unterschiedlichem Background bereichern uns und inspirieren sich gegenseitig. Einige von ihnen findest Du auf unserm Blog.

Ein toller Ort zum Arbeiten mit viel Licht, netten Coworkern und leckerem Essen. Bürohund und Bürokatze gibt’s noch obendrauf dazu – Was will man mehr?“

Ulrike Stemmer

Systemisches Coaching

„Die Bude hat sich im ersten Lockdown für immer in mein Herz gespielt. Da saß ich mit der ganzen Familie hier an einer Tischinsel und alle gingen ihrer (Schul-)Arbeit nach. Das war eine richtig tolle Zeit. Für diese Offenheit, Flexibilität und das Gefühl des Willkommenseins habe ich die CoWorkBude liebgewonnen.“

Sebastian Marquardt

Verleger

CoWorker

Die BudenStory

Bist Du neugierig auf die Geschichte, die sich hinter der CoWorkBude verbirgt? Interessiert Dich, was man aus der Entstehung derartiger Projekte lernen kann und wie sich daraus ein Spirit bildet, der die Bude prägt? Es ist die Geschichte der Gentrifizierung des Stadtteils, es geht um die Fähigkeit, darauf flexibel und kreativ zu reagieren und darum, nicht aufzugeben, wenn man auf Widerstand stößt.

Um zu verstehen, wieso wir unser Herzensprojekt CoWorkBude14 genannt haben, muss man zunächst einmal wissen, dass diese Räumlichkeiten eine lange Geschichte haben. Als dieses Gebäude errichtet wurde, gab es noch Pferdeställe auf diesem Hinterhof, und von Anfang an hatten Handwerker ihre Werkstätten hier. Mein Vater übernahm den Betrieb eines alteingesessenen Tischlers als ich gerade in die Schule gekommen bin. Er verdiente hier über 20 Jahre lang unser Brot und ich durfte ihn oft in der „Bude“, wie er seine Werkstatt nannte, besuchen.

Kreativität

Dieser Ort war schon immer ein Ort der Kreativität für mich. Ich habe meinem Vater hin und wieder bei seinen Aufträgen geholfen. Kindergeburtstage haben wir hier gefeiert und Silvester. Meine Schwester und ich waren schon früh an der Ausführung selbst entworfener Holzprojekte beteiligt. Wir lernten, wie mühsam, aber auch wie befriedigend es sein kann, ein Werkstück von Hand zu bearbeiten.

Veränderung

Und dann veränderte sich das Viertel. Viele Lofts wurden zu Wohnraum umgebaut. Für die Handwerker gab es schon bald keinen Platz mehr. Mein Vater war der letzte einer ganzen Reihe von Tischlern, als er beschloss, seinen Mietvertrag zu kündigen und umzuziehen. Ich erinnere mich noch gut, mit welchen Gedanken wir im Herbst 2017 in diesen lichtdurchfluteten Räumen standen. Alles war inzwischen komplett leergeräumt. Zunächst machte sich eine nostalgische Wehmut breit. Aber dann öffnete sich plötzlich ein neuer Blick.

Ideen

Wir hatten viele Ideen, was wir hier gerne machen würden. Am Anfang war es Träumerei, am Ende wurden meine Gedanken immer konkreter und ich hatte am meisten Lust, die Idee von Gemeinsamkeit und gegenseitiger Unterstützung wiederzubeleben. Denn solange ich denken kann, hatte mein Vater immer auch Werkbänke untervermietet. Die Miete zu erwirtschaften war wahrscheinlich nicht immer einfach. Da bietet es sich an, andere selbständige Tischler mit in die Werkstatt zu holen. All diese Tischler arbeiteten wie Kollegen zusammen. Sie unterstützten sich gegenseitig mit ihrer fachlichen Kompetenz und bei der Ausführung von Aufträgen. Die eigene Unabhängigkeit brauchte dabei niemand aufzugeben. Das war für mich als Kind ganz normal. Als erwachsene Frau fand ich das Konzept dann spannend und nachahmenswert. Ich wagte das Abenteuer und fragte den Vermieter nach einem neuen Vertrag.

Du merkst vielleicht schon, was inzwischen unser BudenSpirit hier ist. Er ist gewachsen aus der Situation. Wir haben mit kreativen Gedanken die Transformation in die neue Zeit geschafft. Aus dem Zusammenarbeiten an der Werkbank ist die Idee des CoWorkens mit digitalen Tools geworden. Geblieben ist der Name: „Bude“. Na ja, und die Hausnummer natürlich, die 14. Dort, in der Forsmannstraße 14b, in dem Loft auf dem Hinterhof darf ich mich also immer noch zu Hause fühlen.