Die CoWorkBude möchte ihre CoWorker and friends nachhaltiger vernetzen. Dafür stellen wir Euch Lebewesen vor, die man bei uns in der Bude antreffen kann.

Heute: Coco Jansen

CWB14:  Moin! Erzähl doch erstmal ein bisschen, wer du bist und wo du herkommst.

C J: Wuff! Ich heiße Coco, bin im Oktober 2008 auf Teneriffa geboren. Und weil da Hunde nicht sonderlich beliebt sind, habe ich mich in sehr jungem Alter entschlossen, nach Deutschland zu gehen.

CWB14:  Warum bist du diesen wichtigen Schritt gegangen?

Als sehr junges Hundekind war ich auf Teneriffa immer der Gefahr ausgesetzt, durch Jäger verletzt zu werden. Ich versteh das eigentlich nicht. Ich hab doch niemandem was getan. Aber zum Glück wurde ich schon im Alter von nur 8 Wochen von netten Leuten aufgenommen. Die haben mich dann für meine weitere Karriere mit nach Hamburg gebracht.

Das Schicksal hat sich dann für mich sehr günstig gewendet. Ich kam direkt zu Freunden, der Familie Jansen. Ha! Die haben aber ganz schön geglotzt, als ich bei ihnen ins Haus gehopst bin. Ich weiß das noch ganz genau, ich wollte hier nie wieder weg! Und die Familie Jansen fand mich dann auch gut. Ich muss dazu aber auch sagen, ich war ein ausnehmend hübsches Mädchen. Weiches, blütenweißes Fell, anmutig tippelnder Gang. Die Menschen, denen wir auf der Straße begegneten, waren immer gleich schockverliebt. Sie blieben stehen und schauten mir hinterher. Ich bekam durchaus einige unsittliche Angebote. Jeder Hundemann war verrückt nach mir, kann ich dir sagen!  

Man muss den neuen Situationen im Leben eine Chance geben. Dann fügt sich Vieles zum Guten.

CWB14:  Und wie wurde man auf dein Talent aufmerksam?

C J: Ach, was soll ich sagen? Ich bin schon immer einfach nur bemüht, mein Umfeld zu bewachen. Ich entstamme nämlich ursprünglich einer Spitz-Familie. Leider muss ich zugeben, dass mein Vater ein dahergelaufener Tu-nicht-gut war. Aber durch meinen Stammbaum bin ich gewohnt, auf meine Menschen achtzugeben. Und ich achte gerne darauf, dass sich alle an die herrschenden, bzw. an meine Regeln halten. Frauchen nennt mich liebevoll „Oberlehrerin“. Kicher!

CWB14:  Du und Lío, der BudenKater, ihr seid ein eingespieltes Team, oder?  

C J: Oh jaaa! Das sind wir. Ich muss allerdings sagen, dass ich maßgeblich an der Erziehung dieses Gauners beteiligt bin. So ein argentinischer Kater hat viele Flausen im Kopf. Er kratzt gerne am Sofa oder springt auf den Tresen. Das kann ich natürlich nicht durchgehen lassen. Da muss ich ihn durch die Bude jagen, damit er damit aufhört.

Andersherum achtet Lio aber auch darauf, dass es mir gutgeht. Er beobachtet ganz genau, wenn ich mich mit fremden Menschen unterhalte. Sollte jemand unfreundlich zu mir sein… ich möchte nicht wissen, was dann passiert. Wir lieben uns trotz unserer Unterschiedlichkeit sehr. Wenn einer von uns beiden nicht da ist, werden wir nach einer Weile nervös und halten Ausschau. Wir vermissen einander.

 Cocos spezieller Charme

CWB14: Ach! Interessant! Aber mich würde jetzt auch interessieren, wie es dir gelungen ist, als CoWorker einen Platz in der Bude zu bekommen.

C J: Ach, das ist eine lange Geschichte. Meine Familie wollte mich zunächst nicht an den Schreibtisch bringen. Man meinte, das wäre nicht der richtige Ort für mich. Schließlich lag ich ja schon einige Jahre lang unter einer Tischler-Werkbank. Eine ganz andere Atmosphäre. Es war laut und staubig. Und somit musste ich nicht drauf achten, sauber und ruhig zu sein. Meine Familie glaubte, den ganzen Tag wohlerzogen unter einem Schreibtisch zu liegen, wäre nichts für mich. Aber weit gefehlt. Ich bin schließlich auch schon in die Jahre gekommen und habe viel Freude an den Menschen, die bei uns in der Bude so reinkommen. Ich begrüße sie und lasse mir von den netten unter ihnen auch das Fell kraulen. Man muss den neuen Situationen im Leben eine Chance geben. Dann fügt sich Vieles zum Guten.

CWB14:  Na, und nun erklär uns doch mal, was deine Kernkompetenz ist und wie du das für die BudenFamily zum Einsatz bringst.

C J: Ich bin gut darin, mich gegenüber dem BudenKater durchzusetzen. Das schafft so leicht keiner. Wuff! Aber irgendjemand muss auf Lio Acht geben. Damit bin ich ziemlich gut beschäftigt. Der stellt gerne die unmöglichsten Dinge an.

CWB14:  Vielen Dank für das nette Interview!

C J: Wuff! Aber gerne! 😊  

CWB14:  Ach, Coco, was für ein Glück, dass du bei uns bist! Lass dir das Fell kraulen, du Diva!

C J: Wwwwuff!